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„Die KI weiß mehr als wir. Aber weiß sie auch, was werden will?“

Newsletter | Salonhosting | September 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

Künstliche Intelligenz verändert unser Verhältnis zu Wissen grundlegend. Sie verfügt schon heute über einen Zugang zu dem, was wir bereits wissen, den kein einzelner Mensch mehr einholen kann. Sie kann in Sekunden Informationen zusammenführen, Muster erkennen, Perspektiven vergleichen und auf ein Wissen zugreifen, für das wir Menschen Jahrzehnte des Lernens bräuchten.

KI verfügt über einen kaum mehr einholbaren Zugang zu dem, was wir bereits wissen.

 

 

Mich fasziniert das. Zugleich führt es für mich zu einer anderen, vielleicht noch wichtigeren Frage: Was geschieht mit dem, was noch nicht gewusst werden kann, weil es erst im Entstehen ist?

Wenn vorhandenes Wissen nicht mehr reicht

Zukunft entsteht nicht nur aus der Verarbeitung dessen, was wir bereits wissen. Es gibt Situationen, in denen die vorhandenen Antworten nicht mehr tragen, in denen wir nicht einfach noch mehr Informationen brauchen und auch nicht dadurch weiterkommen, dass jeder für sich noch angestrengter nachdenkt.

Der Zugang zum Neuen entsteht nicht dadurch, dass einer noch angestrengter nachdenkt. Er öffnet sich, wenn Menschen gemeinsam in eine andere Qualität von Aufmerksamkeit kommen.

Ich erlebe seit vielen Jahren in meiner Arbeit mit Führungskräften, Teams, Salons und Dialogformaten, dass etwas Neues entstehen kann, wenn Menschen beginnen, anders miteinander zu sprechen und vor allem anders zuzuhören: nicht mit dem Impuls, möglichst schnell eine Lösung zu produzieren und auch nicht mit der Frage, wer recht hat, sondern mit der Bereitschaft, das eigene Wissen für einen Moment nicht in den Vordergrund zu stellen, unterschiedliche Perspektiven wirklich wahrzunehmen und auch das Nichtwissen auszuhalten.

Dann verändert sich ein Gespräch. Aus dem bloßen Austausch vorhandener Meinungen wird ein gemeinsamer Erkenntnisprozess.

Räume für gemeinsame Erkenntnis

Für mich liegt darin eine zentrale menschliche Aufgabe im Zeitalter der künstlichen Intelligenz: Räume zu schaffen, in denen wir gemeinsam Zugang zu dem finden können, was noch nicht gewusst ist.

Zu Einsichten, die vorher niemand mitgebracht hat. Zu Möglichkeiten, die erst im gemeinsamen Wahrnehmen sichtbar werden. Zu Entscheidungen, die nicht einfach aus Daten oder bekannten Lösungen folgen, sondern aus einer tieferen Wahrnehmung dessen entstehen, was eine Situation jetzt braucht.

Solche Räume entstehen nicht automatisch. Menschen in einen Raum zu setzen, erzeugt noch keine kollektive Intelligenz. Es braucht eine bestimmte Qualität von Aufmerksamkeit und Beziehung. Genau darin sehe ich die Bedeutung von Dialog, Konversation und Art of Hosting: nicht bloß als Methoden der Kommunikation, sondern als Formen, die einen gemeinsamen Erkenntnisraum ermöglichen können.

Der Bregenzer Salon ist ein Raum in dem das schon oft gelungen ist. Vor vielen Jahren, als dieser Raum zum Gasthaus Tötsch meiner Urgoßmutter gehörte, und die Gründung der Bregenzer Festspiele besprochen wurden, dann in den Gründungsjahren des Bregenzer Salons 2010, als Art of Hosting in Vorarlberg verankert wurde, und erst vor Kurzem, als ich den Kultursalon halten durfte. Eine kurze Nachlese findet ihr im Laufe dieses Newsletters.

Eine Zukunftskompetenz

Konversation, Dialog und Präsenz werden deshalb in den kommenden Jahren als Ergänzung zur Technologie noch wichtiger werden.

Die entscheidende Frage wird nicht nur sein, was wir wissen können, sondern vor allem, aus welcher Qualität von Aufmerksamkeit heraus wir unsere Zukunft gestalten.

Herzlichst,Ursula Hillbrand

Mag. iur. Ursula Hillbrand

Transformationsberaterin | Executive Coach | Prozessgestalterin


Aktuelle Events, Workshops & Trainings:


11. September 2026

„The Art of Hosting – wie du Räume für Veränderung schaffst“

Leadershift 2026die brand eins Konferenz für junge FührungskräfteHamburger Oberhafen

Hamburg

Warum ist es so wichtig, richtig zuzuhören und wozu führt es?Welche Rolle spielen Selbstführung, authentische Teilnahme, vertrauensvolle Gesprächsräume und Ko-Kreation?Wo stehen ich und meine Organisation im Veränderungsprozess?Wie fühlt sich Vertrauen an und was schaffe ich, dass es entsteht?

In diesem interaktiven Workshop erlebst du, wie mit Art of Hosting und dem Modell der zwei Schleifen der Veränderung Räume gestaltet werden, in denen Transformation gemeinsam getragen wird. Du lernst, wie Altes bewahrt und gleichzeitig Innovation gefördert wird. Der Workshop verbindet Orientierung, Selbstreflexion und konkrete Anwendbarkeit. Du bekommst einen klareren Blick auf deine eigene Rolle im Veränderungsprozess und erarbeitest Impulse, die du unmittelbar in Meetings, Teams und Transformationsprozessen einsetzen kannst. Kurzentschlossene können sich noch ein Last Minute Ticket sichern!

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25.-27. September 2026

„Wo Mut beginnt wächst Zukunft“

DACHLi Tagungder BPW (Business and Professional Women)

Bregenz

Gemeinsam Erleben

Sei dabei wenn wir am Freitag 25.9. dem einzigen Frauenmuseum österreichs im idyllischen Bregenzerwald einen Besuch abstatten. Mit einer Führung durch die neue Ausstellung „Frieden tun. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht“. Eine Ausstellung im Rahmen des COURAGE-Projektes.Oder wenn wir am Sonntag 27.9. bei der Stadtführung „Bregenzer Powerfrauen“ inspirierende und spannende Geschichten über ungewöhnliche und couragierte Frauen vom Mittelalter bis heute hören.

Freu dich bei der Tagung auf Mutgeschichten aus dem Berufsleben, auf Gespräche, die inspirieren, und auf Begegnungen, die bleiben. Gemeinsam gestalten wir Zukunft, im Beruf, in der Gesellschaft und im Netzwerk.

Sei dabei, bring dich ein, wenn aus Mut neue Möglichkeiten erwachsen!

Die BPW DACHLI-Tagung ist die Plattform für berufstätige Frauen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein

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2.-3. Dezember 2026

„Frauen stärken Führung“

Führungskompetenzen ausbauen, neue Perspektiven gewinnen
und mit authentischer Wirksamkeit handeln!

online

Die Themen „Frauen in Führungsverantwortung“ und „Führungstandems“ gewinnen besonders im öffentlichen Dienst an Relevanz. Aktuelle Zahlen zeigen einen hohen Anteil weiblicher Führungskräfte, gleichzeitig arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit und interessieren sich stärker für alternative Führungsmodelle wie geteilte Leitungsstellen.

Dieses Seminar bietet Raum zur Reflexion des eigenen Führungsverständnisses, zur Auseinandersetzung mit Rollenbildern und zur Betrachtung möglicher Unterschiede zwischen verschiedenen Führungsstilen. Darüber hinaus werden moderne Führungsmodelle wie geteilte und kollaborative Führung vorgestellt, die neue Formen der Zusammenarbeit jenseits klassischer Hierarchien ermöglichen.

Ein weiteres Element ist das Modell der vier Dimensionen des Führens – ein praxisnahes Werkzeug zur Analyse und Weiterentwicklung der eigenen Führungsrolle.

Ein Online-Seminar von What a Day! Berlin

Zur Anmeldung


ANGEBOTE


Du kannst das nicht nur erleben – du kannst es lernen! Und für dich, dein Team oder deine Organisation nutzen.

📩 Lust, selbst solche Räume zu gestalten? Buche ein kostenloses Orientierungsgespräch und finde heraus, wie Ursula dich dabei unterstützen kann:

Achtsames Coaching im Übergang.

Für dich persönlich.
Für dein Team.
Für ko-kreatives Arbeiten.
Für innovative Methoden der ganzheitlichen Führung.
Als Anker für die nötige Haltung.
Online mit einfühlsamer Nähe.

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„Räume gestalten, in denen Zusammenarbeit gelingt und du am richtigen inneren Ort für Deine Führung bleibst.“
                                                         

 



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