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Prozessbegleitung und Evaluierung der Hochschulmobilitätsstrategie


Moderation und partizipative Prozessbegleitung Salonhosting des Dialogs „Nationale Strategie für qualitätsvolle transnationale Mobilität und die Internationalisierung der Lehre an den österreichischen Hochschulen“

Die Technisch-strukturelle Prozessbegleitung wurde durcheführt von Ursula Hillbrand. Prozess- und Dialogreihe
Intention und Ziel des „Mobilitätsforums“

Internationale Mobilität führt zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen, die der jungen Generation die Fähigkeit zu global vernetztem und innovativem Denken ermöglicht. Diese sind von entscheidender Bedeutung, um im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen zu können. Umfassend ausgebildete und mit breiten persönlichen und interkulturellen Kompetenzen ausgestattete Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind eine unabdingbare Voraussetzung für die Sicherung des Bildungs-, Wissenschafts-, und Forschungsstandortes Österreich. Genau hier setzt die Weiterentwicklung der HMS an. Neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für qualitätsvolle physische Mobilität geht es auch um die Internationalisierung der Lehre. Denn Mobilität ist kein Alleinstellungsmerkmal, sondern integraler Bestandteil eines internationalisierten Curriculums, welches die Möglichkeit zum Erwerb oben genannter Kompetenzen für alle – auch die nicht-mobilen Studierenden – gewährleistet.

Ziel des „Mobilitätsforums ist, die Hochschulmobilitätsstrategie (HMS) aus 2016 im Rahmen eines breit angelegten partizipativen Prozesses („Mobilitätsforum“) zu einer nationalen „HMS_2.0 – Strategie für qualitätsvolle Mobilität und Internationalisierung der Lehre an Österreichs Hochschuleinrichtungen“ im Sinne der Förderung  qualitätsvoller transnationaler Mobilität von Studierenden, Lehrenden und dem allgemeinen Personal unter besonderer Berücksichtigung der Mobilität unterrepräsentierter Gruppen sowie der Internationalisierung der Lehre weiterzuentwickeln.

Dies entspricht den Vorgaben in Systemziel 7 des Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplanes und in der Nationalen Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung, Aktionslinie 5 bzw. Ziel 6  sowie im Regierungsprogramm 2017-2022, wonach Mobilität und Internationalisierung zu forcieren sind.

Darüber hinaus gilt es, die aktuellen Themen und Entwicklungen auf europäischer Ebene (z.B. European Universities; Anerkennung, 3-stufiges Studiensystem, Qualitätssicherung, …) sowie im globalen Kontext zu berücksichtigen. Besonders hervorzuheben ist hier das Paris Kommunikee 2018, in welchem sich die Ministerinnen und Minister für Hochschulbildung unter anderem zur Innovation von Lernen und Lehre bekennen und für eine diesbezügliche enge Zusammenarbeit innerhalb des Europäischen Hochschulraums plädieren.

 

 Arbeitsweise und Prozessgestaltung des „Mobilitätsforums“

Erklärtes Ziel hinsichtlich der Arbeitsweise des Mobilitätsforums ist, das Bekenntnis zur HMS als nationale Strategie zu stärken und auf eine noch breitere Basis innerhalb des österreichischen Hochschulraums zu stellen. Es gilt daher, diese Strategie gemeinsam mit den Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und nun auch mit den Pädagogischen Hochschulen (diese wurden bisher mangels Ressortzuständigkeit nicht berücksichtigt) sowie der Österreichischen HochschülerInnenschaft in einem partizipativen Prozess zu diskutieren und die Meinungen und Empfehlungen der Hochschulexpertinnen und –experten in die Weiterentwicklung der HMS einfließen zu lassen. Gleichzeitig erhalten die Stakeholder die Möglichkeit, mobilitätsrelevante Aspekte einzubringen, die in der HMS noch nicht berücksichtigt werden bzw. können bestehende Themen vertieft werden.

Das Prinzip der Partizipation verfolgt den Zweck, das Potential der österreichischen Hochschuleinrichtungen, sowohl auf der Führungs- als auch auf der Umsetzungsebene, für diesen wichtigen strategischen Schritt der österreichischen Hochschulpolitik bestmöglich nutzbar zu machen. Die seitens der Hochschulvertretungen nominierten Expertinnen und Experten werden in weitgehend eigenständig agierenden Themengruppen Empfehlungen und Maßnahmen erarbeiten, wobei die jeweiligen Vorsitzenden seitens des BMBWF eingesetzt werden. Eine Lenkungsgruppe des BMBWF wird den gesamten Prozess organisatorisch wie inhaltlich begleiten.


Prozessbegleitung und Evaluierung der Hochschulmobilitätsstrategie

Bundesministerium – BMBWF
Bundesministerium – BMBWF
Agentur für Bildung und Internationalisierung
Agentur für Bildung und Internationalisierung

  • University Mobility Stategy Forum

    University Mobility Stategy Forum

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